Ein Satz mit X? Das war wohl nix.

Nicht nur, dass es gewaltig beim installieren rumgezickt hat (Fehlerhaftes Image, musste erst den Stick neu mit dem Image befüllen), dann hat Moblin auch den Akku nicht erkannt. Was komisch ist für ein Netbook… Aber naja. Dass das UMTS-Modem ja nur mit Tricks zum Rennen zu bewegen ist wußte ich ja, aber dass nicht mal WLAN funktioniert ist echt zuviel.

Schade schade, so eine tolle Oberfläche (Viel besser als die von Ubuntu Netbook Remix), aber leider noch eher Alpha als Stable. Vielleicht probier ichs in einem halben Jahr nochmal. Aber erstmal wandert jetzt Ubuntu (oder easyPeasy) drauf.

Eigentlich sollte dieser Post schon eine Weile früher kommen, aber irgendwie hab ich die Zeit nicht gefunden. Naja… Besser spät als nie :-)

Der Webstick funktioniert recht gut, aber ein paar kleinere Stolpersteine sind (zumindest unter Jaunty) schon noch dabei. Eines vorneweg: Trotz allem ist der Webstick eine tolle Sache.

Damit man im Zug eine brauchbare Verbindung hat, muss man den Stick in die Nähe des Fensters legen. Ich werde wohl versuchen einen Saugnapf an den Stick zu basteln, um ihn einfach ans Fenster zu hängen.

In Tunneln verliert man die Verbindung (logisch), aber wenn man wieder draußen ist, kann man nicht mehr zurückverbinden, ohne den Stick abzuziehen und wieder dranzustecken. Naja. Wenn’s weiter nichts ist…

Auch die Abdeckung ist für einen Discounter sehr brauchbar. Klar in Frankfurt, Mainz und Darmstadt gibt’s volles HSDPA (3,6 MBit), aber dass es auch in Seeheim so schnell ist, hätte ich nicht gedacht. Da macht Surfen Spaß, weil es sich genauso verhält wie “normales” Internet. Aber auch mit UMTS oder EDGE ist noch brauchbares eMail-Lesen und Twittern drin.

Mal sehen, wie sich der Stick unter Karmic Koala verhält. Vielleicht ist da ja das Problem mit der verlorenen Verbindung gelöst.

Ich habe mich nach der Installation von Ubuntu Karmic Koala vor ner Woche auch mal durch das neue “Software-Center” geklickt. Sehr hübsch das ganze und voller Software :-) Da habe ich die eine oder andere nette kleine Anwendung entdeckt. So auch “Gnome Do” und meine Fresse, was ist das für ein geiles Tool! Soviel Spass beim Eintippen von Befehlen hatte ich schon lange nicht mehr. Egal ob Google-Suche, Ordner öffnen, Musik abspielen, Anwendungen ausführen, das geht so fix und so nahtlos. Richtig klasse! Eine tolle Mischung aus Spielerei, Benutzerfreundlichkeit und Konsole ;-) Und was ein echter Linuxer ist, der liebt die Konsole. Und Gnome Do.
http://do.davebsd.com/index.shtml

oder für die Ubuntu-Leute unter uns:

sudo apt-get install gnome-do gnome-do-plugins  gnome-do-plugin-rhythmbox

Gestern habe ich mir den MedionMobile-Webstick und eine AldiTalk-SIM zugelegt. Das Angebot einer Tagesflatrate für 1,99 € und einer Monatsflat für 14,99 € klingt einfach zu gut.

Nun hab ich ja kein Windows, sondern benutze Ubuntu Jaunty als Hauptbetriebssystem. Offiziell unterstützt der Webstick nur Windows und Mac OS X. Mutig, wie ich nun mal bin, probier ichs aber trotzdem unter Ubuntu :-)

Erst hat es ein bisschen rumgezickt und wollte sich nicht verbinden. Mit meiner blau-SIM ging es dagegen problemlos, aber die hat ja keine Flat-Option, die preislich in Ordnung ist. Also Google und ubuntuusers.de gefragt und mich durch die Foren gewühlt. Da gabs einiges zu entdecken.

  1. Webstick (ein Huawei E160) einstecken. Wird von Ubuntu anstandslos erkannt.
  2. Mit dem Ubuntu Networkmanager eine neue Verbindung “Mobiles Breitband” anlegen. Cool, AldiTalk wird bereits angeboten. Die Konfiguration dauert also nur 3 Klicks.
  3. Versucht zu verbinden. Geht nicht… :-(
  4. In diversen Foren gelesen, dass der E160 wohl Probleme macht, wenn die PIN abgefragt wird. Also irgendwie die PIN deaktiveren. Ich hab’s mit UMTSmon gemacht, das war ziemlich einfach. Mit einem Simlock-freien Handy sollte es aber auch gehen.
  5. Nochmal mit dem Networkmanager versucht zu verbinden
  6. Tada! Ich bin online :-)
  7. Jetzt müsste nur noch die Tagesflat funktionieren.
  8. Wieder durch die Foren gewühlt. Auch hier ist die Lösung sehr einfach.  Nur der APN muss auf “tagesflat.eplus.de” konfigureiert werden. Fertig.
  9. Neues Profil für die Tagesflat angelegt und erfolgreich verbunden, diesmal mit tagesflat.eplus.de.
  10. Und woher weiß ich jetzt, dass meine Tagesflat aktiv ist? Ich soll eine Bestätigungs-SMS bekommen, aber wie lese ich die am Rechner? Mit Wammu!
  11. Wammu installiert und den Huawei als AT-kompatibles Handy an /dev/ttyUSB1 (das kann abweichen) konfiguriert. Dann konnte ich auf die SMS zugreifen und habe tatsächlich die Bestätigung gefunden für die nächsten 24 Stunden flat zu surfen. Yeah :-)

Alles in allem sehr straight-forward das ganze und nur ein kleines bisschen Gefrickel. Für Linux-Verhältnisse wirklich sehr benutzerfreundlich.

Folgende Seiten haben mir beim Konfigurieren sehr geholfen:

Heute mittag bin ich unterwegs. Da ich die Tagesflat jetzt sowieso gebucht habe, werde ich dann auch meine Praxiserfahrung posten.