Heute bin ich über die JavaScript-Bibliothek MathJax gestolpert. Und Hölle, ist das ein geiles Stück Software. Ok, das ist ein wenig nerdig, aber wie scharf ist das denn, wenn man LaTeX-Mathecode in HTML einbauen kann und das auch noch hübsch gerendert wird? Ja ich weiß, dass es auch MathML gibt, aber das wird von vielen Browsern noch nicht unterstützt. MathJax schon.
Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen. (Goethe – Faust, Vorspiel auf dem Theater.)
Als Einstieg mal was simples, die altbekannte pq-Formel
\[x_{1,2}=-\frac{p}{2}\pm\sqrt{(\frac{p}{2})^{2}-q}\]
Oder eine einfache intertemporale Eulerbedingung:
\[\frac{\partial u}{\partial C_{t}}=\beta\cdot(1+r)\cdot\frac{\partial u}{\partial C_{t+1}}\]
Das war einfach. Jetzt nehmen wir doch mal die intertemporale Budgetbeschränkung des RC in einem Infinite-Horizon-Model mit endogener Produktion:
\[\overset{\infty}{\underset{s=1}{\sum}}\left(\frac{1}{1+r}\right)^{s-t}C_{s}=(1+r)B_{t}+\overset{\infty}{\underset{s=1}{\sum}}\left(\frac{1}{1+r}\right)^{s-t}\left(Y_{s}-I_{s}\right)+\underset{=0,\textrm{ Keine Ponzi-Spiele}}{\underbrace{\underset{T\rightarrow\infty}{\lim}\left(\frac{1}{1+r}\right)B_{t+T+1}}}\]
Coole Sache, oder? Achja… MathJax steht unter der GPL bzw. LGPL und ist somit Freie Software :-)

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